Galerie der Landkarten (Museum Vatikan)

 


Die Galerie der Landkarten ist eine der interessantesten Abteilungen im gigantischen Museum des Vatikans, einem der meistbesuchten Museen der Welt. In einem 120 Meter langem Raum sieht man an den Wänden 40 große Landkarten verschiedener Regionen Italiens. Die Karten stammen aus dem 16. Jahrhundert.

Die Landkarten sind als Fresken direkt in die Wände integriert. Auf der linken Seite sind Landkarten aus dem Osten von Italien, auf der rechten Seite vom Westen von Italien. Zuerst sieht man, vom Eingang des Vatikan-Museums kommend, die Landkarten-Fresken aus dem Süden Italiens. Man geht immer weiter Richtung Norden. In der Galerie der Landkarten sind in einigen Karten auch Stadtpläne der wichtigsten Städte der jeweiligen Region integriert.

Unser Tipp: Eintrittskarten ohne Anstehen im Internet kaufen

Im Vatikan-Museum kann man zwar theoretisch eine Eintrittskarte an der Kasse kaufen, man muss aber dafür meist stundenlang Anstehen. Oft ist die Wartschlange entlang der Mauer um den Vatikan mehrere hundert Meter lang, nicht selten sogar einen Kilometer und mehr. Sehr viele Museumsbesucher haben inzwischen Eintrittskarten mit bevorzugtem Einlass. Diese gibt es im Vorverkauft im Internet.

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Sehr beliebt ist auch ein Kombi-Ticket für den Vatikan mit Museum und Petersdom. Der Petersdom ist zwar theoretisch kostenlos, aber auch hier gibt es sehr lange Warteschlangen. Wir haben sogar im Dezember 2 Stunden gewartet.

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Auf Italienisch heißt die Galerie mit den Landkarten im Vatikan-Museum "Galleria delle carte geografiche", auf Englisch "Gallery of Maps". Der lange Raum, der wie ein Korridor wirkt, ist auf dem Weg vom Eingang der Vatikanischen Museen zum hinteren Bereich mit der Sixtinischen Kapelle. Man kann den Raum mit den geographischen Karten kaum verfehlen. Man kommt automatisch durch, wenn man den Wegweisern zur Cappella Sistina folgt.

Der Karten-Saal hat eine Länge von 120 Meter (also etwa so lang wie ein Fussball-Platz!) , ist aber weniger als 10 Meter breit. Er passt von der Form aber ganz gut zur geographischen Form von Italien (der ebenfalls lange und schmale Stiefel). Die Landkarten an den Wänden sind wunderschön gemalt. Es sind nicht nur sinnvolle Landkarten, sondern auch Kunstwerke. Natürlich sind die Karten aus heutiger Sicht eher ungenau. Sie stellen Italien geographisch so dar, wie man sich das Land im 16. Jahrhundert vorstellte.

Es weitere tolle Sehenswürdigkeit sind die Gemälde an der Decke in der "Galleria delle carte geografiche". Hier findet man Bilder mit meist religiösen Motiven, die oft mit den benachbarten Landkarten an der Wand in einem geografischen Zusammenhang stehen.

Der Geograph Ignazio Danzi fertigte die Fresken mit den Landkarten etwa von 1581 bis 1583. Er zeichnete zumindest die Skizzen für die Karten, andere Maler aus seinem Team fertigten die Fresken. Auftraggeber war der damalige Papst Gregor XIII, der aus Bologna stammte.

Es sind 40 riesige Fresko-Landkarten an den Wänden in einem sehr langen Raum. Der Saal hat die unglaubliche Länge von 120 Meter, ist aber nur 8 Meter breit. Auf den Fresken sind verschiedene Regionen in Italien und anderen Länder abgebildet, wie man damals kannte (Ende 16. Jahrhundert).

Interessant ist, dass die 40 Fresken Italien darstellen, obwohl die Einheit Italiens erst viel später Realität wurde. Die Einheit Italiens wurde quasi vorweggenommen.

Einzelne Landkarten (Beispiele)

Einige der Karten stellen die großen Inseln um Italien dar wie Sizilien, Sardinien, Malta oder Korsika.

Manche Region von Italien sind in mehrere Karten unterteilt (zum Beispiel Marken 3 Landkarten). Die Karte von Piemont beinhaltet beispielsweise einen Stadtplan von Turin, Ligurien einen Plan von Genua und so weiter. Manchmal sind auch Häfen abgebildet. Besonders gut gefallen hat uns zum Beispiel ein Bild mit dem Hafen von Ancona.

Am Ende gibt es auch noch zwei Landkarten, auf denen ganz Italien zu sehen ist (altes Italien und modernes Italien). Auch die Darstellung von Venedig ist sehr interessant. Auf manchen Karten sieht man zudem andere Dinge aus den jeweiligen Regionen, zum Beispiel typische Pflanzen auf Sizilien.





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